Blavet

     
 

Michel Blavet
Sonate h-moll op. III Nr. 2

Für Querflöte (Violine, Oboe)
und Gitarre (Basso continuo)
Herausgegeben von Alexander Hanselmann
Einrichtung des Continuos: Christian Bissig

Bestellung unter: e-mail: qfib [at] alexander-hanselmann punkt ch

Michel Blavet gehört zu den berühmtesten Flötisten des Barockzeitalters. Im Jahre 1700 in Besançon geboren, wurde er schon als Jugendlicher ersucht, sein virtuoses Spiel auch im kulturellen Zentrum Paris hören zu lassen. Dort wurde er seit seinem ersten Auftritt für seinen vollen und absolut reinen Ton und für seine brillante Technik gepriesen. Es verwundert daher kaum, dass er bald die begehrtesten Flötistenstellen Frankreichs erhielt: 1738 trat er in die Musique du Roi ein, wo er bis zu seinem Tod im Jahre 1768 blieb, und 1740 wurde er zudem Erster Flötist der Pariser Oper.
Michel Blavet hat aber auch komponiert, vor allem für die Flöte. Als drittes Werk sind von ihm 1740 sechs Sonaten für Flöte und bezifferten Bass im Druck erschienen. Die zweite Sonate daraus zählt "zu den schönsten Flötenkompositionen des 18. Jahrhunderts" (Hugo Ruf).
Die Ausgabe dieser Sonate h-moll hält sich eng an den Erstdruck, der diesem Heft zum genaueren Studium als Faksimile beiliegt. Die Aussetzung des bezifferten Basses wurde speziell auf die Klangmöglichkeiten der Gitarre abgestimmt.

Hörbeispiel Blavet 1. Satz (mp3, Aufnahme aus Live-Konzert, 654kb)

Hörbeispiel Blavet 2. Satz (mp3, Aufnahme aus Live-Konzert, 648kb)

Hörbeispiel Blavet 3. Satz (mp3, Aufnahme aus Live-Konzert, 511kb)

Beispiel Ragtimes

 

     
 

Rezension aus «SMZ» 1/2000 (Schweizer Musikzeitung) (ungekürzt)

Neu liegt nun eine Bearbeitung der h-Moll-Sonate vom grossen französischen Barockflötisten Michel Blavet vor. Um es gleich vorweg zu nehmen: die Herausgeber haben hier mustergültige Arbeit geleistet. Das Continuo ist dem Charakter der Sätze entsprechend sehr differenziert ausgesetzt, die Partitur mit beziffertem Bass und Flötenstimme ist wendetechnisch geschickt gestaltet und zu guter Letzt liegt dem Heft zum genaueren Studium das Faksimile des Erstdrucks bei.
Thomas Bolliger

     
 
     
 

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